Konfigurationsdateien verwalten mit GIT

Git ist eine moderne und flexible Versionsverwaltung. Wer schon mal damit gearbeitet hat weiß seine Vorzüge zu schätzen. Hier zeige ich wie man GIT auch zur Verwaltung der eigenen Configs einsetzen kann ohne mit seinen anderen GIT-Repos in Konflikt zu geraten.

Auf dem Rechner:

Damit ist das Verzeichnis / als Wurzel eines Git-Repositories initialisiert. Um es zu nutzen muss noch ein Alias angelegt werden, der Git mitteilt wo die Daten seines Repositories liegen. Ein guter Ort für den Alias ist  z.B. .bashrc:

Jetzt können mit dem Befehl “conf” fröhlich Configs verwaltet werden ohne sich dabei mit anderen Git-Repos die man u.U. bearbeitet ins Gehege zu kommen.

Allerdings wollen wir ja nicht alle Dateien verwalten, sondern nur einige ausgewählte Verzeichnisse. Dazu legt man eine .gitignore-datei an:

Der * bewirkt, dass erst mal alle Verzeichnisse und Dateien ignoriert werden. Um bestimmte Verzeichnisse dann doch zu verwalten, müssen sie explizit freigeschaltet werden (whitelisting). Im Beispiel hier ist das /etc, /etc/acpi und alle Dateien und Verzeichnisse darin (/etc/acpi/**).

Damit wird das Verzeichnis in die Verwaltung aufgenommen.

Überführt die Änderungen in den Staging-Bereich.

Soll das Repository mit einem Server abgegelichen werden erzeugt man zuerst ein neues Repository…

Auf dem eigentlichen Rechner wird nun das Remote hinzugefügt:

Jetzt fehlt nur noch der Abgleich mit dem neuen Remote:

 

Thunderbird: Alle Ordner auf Mail checken

Wenn man möchte, dass Thunderbird alle Ordner auf neue Mails prüft kann im Config-Editor mail.server.default.check_all_folders_for_new auf true setzen.

Thunderbird: Den Resourcenfresser zähmen

Thunderbird ist einer der größten Energiefresser auf meinem Rechner. Mit folgenden Änderungen kann man Thunderbird deutlich sparsamer machen:

Im Config-Editor nach dem Wert mail.db.idle_limit suchen und ihn auf beispielsweise 900000 erhöhen. Der Wert konfiguriert nach wie vielen Millisekunden Leerlauf Thunderbird automatisch seine Datenbank schließt.

Des Weiteren lohnt es sich die Globale Suche und Nachrichtenindizierung unter Einstellungen > Erweitert abzuschalten.

 

Helft Edward Snowden!

Der 29-jährige Analyst Edward Snowden hat gerade sein gesamtes Leben aufgegeben — seine Freundin, seinen Job und sein Zuhause — um das schockierende Überwachungsprogramm “PRISM” der US-Regierung aufzudecken. PRISM hat unsere E-mails, Skype-Nachrichten, Facebook-Posts und Telefonanrufe abgehört und aufgezeichnet. Und das über Jahre hinweg.

https://secure.avaaz.org/de/stop_prism_global_do/?tvfggbb

Steuersünder stoppen!

von Uli Hoeneß über Apple und Bayer, bis hin zu Ministern und Senatoren — die Reichen werden reicher, indem Sie mit Steuertricks das System überlisten. Aber heute treffen sich die größten Wirtschaftsnationen, um ein Abkommen gegen Steuerbetrug auszuhandeln.

Helfen Sie mit unseren Politikern dieses Anliegen nahe zu bringen und Steuersünder zu stoppen:

https://www.avaaz.org/de/germany_g8_tax_reform/?bvfggbb&v=25271

Interaktive Programme aus Skripten steuern – telnet mit expect

Um das Übel der 24 stündigen Zwangstrennung bei einem Telekom DSL-Anschluss zu entschärfen kann man ein kleines Programm namens expect verwenden. Mit ihm ist es möglich interaktive Programme wie telnet aus Skripten zu steuern. Die Idee ist zu einem günstigen Zeitpunkt (z.B um 5 Uhr nachts) den Speedport-Router neu zu starten. Somit würde die nächste Trennung genau 24h später erfolgen.  Die Verwendung von Telnet in Skripten ist leider nicht ganz so einfach, da telnet interaktive Benutzereingaben voraussetzt. Expect schafft einfache Abhilfe.

Unter Gentoo emerged man einfach folgendes Paket:

dev-tcltk/expect

Der telnet Zugang zum Speedport muss erst aktiviert werden. Dazu gibt man an einem analogen Telefon, das am Speedport angeschlossen ist, folgendes ein und drückt wählen:

#96*7* 

Danach sollte der Speedport mit aktiviertem telnet-Zugang neu starten. Der telnet-Zugang ist nur aus dem LAN erreichbar, da telnet by desgin ein vollständig unverschlüsseltes Protokoll ist, ist das auch gut so ;).

Dazu erstellt man ein neues Skript auf einer Maschine, die sich im an den Speedport angeschlossenen LAN befindet:

Da ein Klartext-Passwort im Skript ist, sollte man das Skript entsprechend absichern (0700 oder rwx—— und Eigentümer root).

Das Skript:

Jetzt fehlt nur noch ein passender Eintrag in /etc/crontab der das Skript jeden Morgen um 5 ausführt:

Cron neustarten und fertig!

Petition für Netzneutralität

Seit einiger Zeit versuchen immer mehr Internet Service Provider  (ISP) den Datenfluss der verkauften Internetzugänge zu regulieren. Dies umfasst die Bevorzugung eigener Dienste, die Drosselung unliebsamer Inhalte und geht bis zur Blockierung von Inhalten konkurrierender Unternehmen. Wer Interesse an einem freien Informationsfluss und unkastriertem Internet hat, sollte sich folgende Petition etwas genauer anschauen und ggf. mit unterzeichnen:

Petition 41906 – Verpflichtung der Internetanbieter zur Netzneutralität